Seinen Ursprung in Deutschland nahm das textile Bauen mit der Errichtung des Olympiastadions in München 1974, seitdem sind besonders in jüngerer Zeit viele Stadionüberdachungen realisiert worden, wie z.B. das Gottlieb Daimler Stadion in Stuttgart, die Arena auf Schalke oder bald auch das neue Stadion von Bayern München/1860.

Entscheidend ist die Verwendung von lichtdurchlässigen Architekturmembranen, die dem Raum darunter etwas Einzigartiges geben.

Mit keinem anderen Baustoff lassen sich mit minimalem Einsatz von Werkstoff und Energie so maximale Spannweiten überdachen.

Bei dieser resourcenschonenden Bauweise werden in kurzen Bauzeiten i.d.R. vorgefertigte Holz- oder Stahltragwerke aufgestellt und mit den verschiedensten textilen Materialien bespannt. Ebenso steht hier farblich eine breite Palette zur Auswahl.

Großflächige Überdachungen, kurze Verbindungswege aber auch geschlossene und beheizte Räume können mit dieser Bauweise realisiert werden.

Gerade zwischen bestehenden Gebäuden traditioneller "starrer" Bauweise überzeugt die elegante und leichte Bauweise mit einem hohen Aufmerksamtkeitscharakter. Nachts schimmer die lichtdurchlässige Membran weithin sichtbar.